Vorbericht zur Saison 2018

Am 23. Februar hat sich der AK30 Kader nach Alicante auf das spanische Festland begeben um sich auf die anstehende Golf-Saison innerhalb der 3. Liga einzustimmen.

Das Trainings-Team wurde durch den frisch gewählten Co-Captain aus der AK50 verstärkt. Ganze 10 Tage konnten sich die Spieler auf den dortigen Plätzen und den dazugehörigen Practice-Bereichen vorbereiten.


Die allgemeine Tagesroutine:
Nach dem Frühstück im jeweiligen Golfclub wurden 2-3 Stunden Training absolviert. Anschließend wurde eine 18 Loch-Runde unter Stroke-Modus absolviert. Es waren wunderbare Tage unter angenehmen Wetterbedingungen. Wir hatten verschiedene Plätze zur Auswahl und bespielten die schönsten Anlagen mehrmals.
Allgemein konnten wir feststellen, dass sich die ausgesuchten Golfplätze doch sehr viel anspruchsvoller darstellten wie die uns bekannten Setups auf den hiesigen Plätzen rund um Köln.
Sehr harte Plätze, bedingt durch wenig Regen, ständige Sonne und damit einhergehend auch relativ kurzes, widerspenstiges Gras. Die dort eingesetzten Gräser für Fairways und Grüns sind anders beschaffen wie die Gräser hierzulande. Sonnenbeständig und unempfindlich gegen Trockenheit.

Unter diesen Bedingungen die Scores hinzulegen, die unseren Handicaps entsprachen, war für alle Beteiligten eine fast unüberwindbare Aufgabe. Am Ende der Trainingstage waren wir aber alle mehr oder weniger zufrieden mit dem, was wir geleistet hatten und froh, wieder in den Flieger nach Hause zu steigen. Wir haben uns verstanden, die Stimmung war allzeit hoch und ich als Captain konnte zufrieden feststellen, dass die Jungs über die letzten 5 Jahre hinweg sehr eng zusammengewachsen sind.
Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit und das respektvolle Miteinander macht die Jungs stark!

Was steht nun in den nächsten Wochen an?
Training, Training und nochmals Training! Darüber hinaus freue ich besonders über den Umstand, dass wir das erste Mal mit meiner früheren Mannschaft von „Schloss Georghausen“ in einer Gruppe spielen. Das bestätigt mir mehr als anderen Indikatoren, dass meine Jungs verdammt gut geworden sind, denn die Mannschaft von Schloss Georghausen spielt seit sehr langer Zeit in dieser Liga. Und dort wissen alle wie das Spiel funktioniert!

Wir treten dieses Jahr mit gewohntem Top-Branding von „Titleist“ und „Footjoy“ an. Das für alle Mannschaften bestimmte Footjoy-Shirts mit dem aktuellen Logo unseres Golfclubs „Der Lüderich“ sowie den Logoeinheiten der Sponsoren
"Geuenich Immobilien" und "Römer die Fliesenlegermeister".
Die aktuelle Titleist-Mesh-Cap mit grünem Branding unterscheidet die AK30-Player von den beiden anderen beiden Mannschaften.

Wie schon mehrmals erwähnt, haben wir Verstärkung von zwei spielstarken Zugängen aus den Clubs „Am Alten Fliess“ und „Sankt Urbanus“. Alle Jungs freuen sich auf die beiden Neuen und ich bin zuversichtlich, dass wir uns in der neuen Liga etablieren können.

Die AK-30 Mannschaft wird am Samstag, den 05.05.2018 den Heimspieltag bestreiten. Ich hoffe sehr, dass sich das allgemeine Interesse der Clubmitglieder in gleichem Maße manifestiert wie in der vergangenen Saison. Ihr konntet ja sicherlich sehen, was euer Zuspruch bewirken konnte. Macht Euch also einen schönen Tag und feuert unsere Spieler an.

Also…. ich wünsche allen Lüderichern einen fantastischen Saisonstart,
habt Spaß, spielt gut und fair.

Markus Geuenich Captain AK30


1. Spielttag im Golfclub "Haus Kambach"

Zu Beginn der neuen Turnier-Saison hat sich das Team der AK30 für den ersten Spieltag im Golfclub „Haus Kambach“ –nahe Aachen entsprechend vorbereitet. Eine Stunde Fahrt und ein wunderschöner Golfplatz, den ich nur jedem empfehlen kann.

Unsere Spieler hatten sich- teilweise jeder für sich oder auch in dem üblichen Gruppentraining- auf ihren Einsatz vorbereitet. Alle waren gespannt auf den Tag bis sehr angespannt, was die Nerven anging. Ich muss wohl keinem sagen, dass ich als Captain wie immer an beiden Zuständen die Front gebildet habe. Ich beneide alle Jungs, die vollkommen entspannt an solch einen Tag heran gehen und einfach nur gegen den Ball schlagen können. Na ja…. Ich bin noch ausbaufähig.

Also… wie ging es weiter? Der Golfclub „Haus Kambach“ präsentierte sich in einem tadellosen Zustand. Schnelle Grüns, top-ausgemähte Fairways und der Captain der Kambacher Mannschaft hatte wohl auch einen guten Draht nach oben. Traumhaftes Wetter am Spieltag.

Das Turnier wurde von den Spielern „Shane Rahui, Richard Pütz, Michael Praxl, Clemens von Detten sowie Oliver Marx und Markus Geuenich“ gespielt. Ich hatte mich gezielt für diese Aufstellung entschieden weil ich das Spielvermögen der gelisteten Spieler für das Platzsetup in Kambach als richtig empfand. Es ist nicht immer einfach zu entscheiden, wer spielt und wer nicht. Oft werden diese Entscheidungen unter Rubrik „Persönlich“ verbucht und falsch interpretiert, was selbstverständlich nicht so ist und nur strategische Beweggründe darstellt.

Ganz wie ich es mir vorgestellt habe, klappte es doch nicht, denn wir konnten an diesem Tag nur den vierten Platz erspielen! Wir wurden durch das ausgesprochen gute Ergebnis von unserem Neuzugang Shane Rahui (Hc -4,1) gerettet.

Shane spielte eine 79 und war damit „meilenweit“ von den anderen Lüderichern weg. An dieser Stellte nochmals… Respekt Shane! Auf dem zweiten Platz landete ich und auf dem dritten Platz mit einem Schlag Unterschied konnte sich Richard Pütz eintragen.

Verdienter Sieger war die Heimmannschaft von Haus Kambach um Captain Patrick Koll. Seine Jungs konnten an diesem Samstag ein Traumergebnis in die Wiese brennen, wie es ich bisher auf allen Turnieren um die AK30 nicht gesehen habe. Drei Ergebnisse in den siebziger Werten! Das ist schon eine andere Liga…. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir konnten also für uns den vierten Platz verbuchen und ich als Captain und verantwortlicher Stratege vom „Lüderichkader“ fuhr mit einem leicht getrübten Gedankengang nach Hause. Wenn man mal objektiv darüber nachdenkt, warum wir „nur“ den vierten Platz bestreiten konnten, kommt man aber zu folgendem Ergebnis….. wir sind mit die schwächste Mannschaft und nebenbei spielten wir auf einem Fremdplatz. Das soll keine Entschuldigung sein aber die Konkurrenz mit der wir es in dieser Liga zu tun bekommen, ist einfach routinierter im Umgang mit solchen Turnieren. Sie spielen seit Jahren auf diesem Niveau und wir konnten uns letztes Jahr aufgrund glücklicher Umstände und sehr starkem Einsatz unserer Spieler in diese Klasse absetzen.

Wir müssen lernen, damit umzugehen und uns hier wohl zu fühlen! Wir haben noch 5 Turniertage Zeit. Unser Ziel zum Jahresende ist nur der Klassenerhalt und der ist mit dem vierten Platz erreicht. Also… wir sollten uns nicht ausruhen aber auch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es war das erste Spiel.

Nächster Halt im AK30 Express….. Heimspiel! Und zwar am 5.5.18

Mit sportlichem Gruß

Markus Geuenich Captain AK30


2. Spieltag im Heimatclub Lüderich

Heimspieltag am 05.05.18!

Ab Mitte April lief ich schon mit angespanntem Nervenkleid in der Gegend rum und versuchte, alles so zu koordinieren, dass es für den Samstag im Golfclub
„Der Lüderich“ wie in einem Uhrwerk ablief.

Bisher hatte ich für solche Ereignisse meinen Freund und Co-Captain Markus Römer an meiner Seite. Diesmal aber nicht, denn das Leben schlägt einem manchmal dermaßen in den Nacken, dass man versucht ist, alles hinzuschmeißen. So muss es unserem Freund derzeit gehen, der diese Nackenschläge alle einstecken muss. Wir können ihm leider nicht helfen sondern nur beistehen, sofern er unsere Unterstützung anfordert! @Markus …… lass dich nicht unterkriegen. Wir halten hier auf dem Lüderich solange die Stellung.

Also…. die Vorbereitungen -wie das Platzsetup- mit dem Head Greenkeeper Alexander Böntgen zu besprechen sowie die gelisteten Spieler über die Fahnen- und Abschlagspositionen zu briefen, gehören zu den grundlegenden Dingen dazu. Weiterhin sind die Tagesverpflegungen mit der Gastro zu koordinieren. Wir wollten auch in diesem Spieljahr unseren Gästen aus den 5 Konkurrenz Clubs einen sportlich professionellen Ablauf offerieren. Und dazu gehören neben der Rundverpflegung auch das Players Dinner im Anschluss an das Turnier.

Bei der Gastrofrage hatte ich -wie in den letzten Jahren auch- Unterstützung von Carlos Bernis. Er ist eben der Garant für eine erfolgreiche Gastro-Lösung und ich konnte mich wie immer auf ihn verlassen. Danke an dich Carlos und deine Mannschaft. Die Verpflegung am ersten Tee sowie an Tee 10 wurde von meiner Frau Patricia Geuenich koordiniert. Ein nicht selbstverständlicher Einsatz und auch hier nochmals Danke für den Einsatz und ....den selbstgebackenen Kuchen für alle Spieler.

Nun aber zum Spieltag!
Im Einsatz waren „Shane Rahui, Richard Pütz, Michael Praxl, Oliver Marx sowie Stefan Heckmanns und meine Person….Markus Geuenich“ Ich kann für den Heimspiel-Tag nur einen Spieler ausmachen, der seinen Möglichkeiten nicht Gerecht wurde. Und das bin ich in diesem Falle selber! Ich weiß nicht was an dem Tag nicht richtig war, aber ich bekam einfach nichts auf die Reihe und markierte den Streicher. Das tut mir sehr leid!

Meine Jungs –allen voran wieder Shane Rahui- erledigten die gestellte Aufgabe und wir schlossen den Heimspieltag mit dem vierten Platz ab. Ja… der vierte Platz. Der erste Gedanke bei jedem ist sicherlich… Heimspieltag, bestes Wetter, der eigene Platz, die richtigen Spieler, und doch nur der vierte Platz?

Neben meiner bescheidenen Spiel-Leistung an diesem Tag muss man objektiv folgendes berücksichtigen: Die Konkurrenz, die bei den diesjährigen Turniertagen gegen uns antritt, kompensiert Nichtwissen um das vorhandene Platzsetup sowie die vielbeschworenen schweren Bahnen des Lüderichs ganz locker mit „Können“! Die Jungs können alle super spielen und da interessiert es nicht, ob unsere Bahnen schmal sind und uneinsichtige Grüns unfair zu Tage treten…die „bügeln“ das alles weg und brennen gute Scores in die Fairways. Auch das sind Erfahrungen, die wir erst verinnerlichen müssen. Die besten drei von uns waren …. Shane Rahui mit einer 76 und damit Bruttosieger, nachfolgend Richard Pütz und Michael Praxl.

Nächster Halt ist im Golfclub „Römerhof“ in Bornheim. 16.06.18. Ich berichte wie immer.

Mit sportlichem Gruß

Markus Geuenich Captain AK-30


3. Spieltag in Golfclub Römerhof

Das Halbzeitspiel in der laufenden Saison wurde am 16.06.2018 auf den Bahnen des in Bornheim gelegenen Golfclubs „Römerhof“ gespielt.

Leider kann ich nicht so detailliert wie gewohnt auf den Tag eingehen, da ich aufgrund eines Rückproblems nicht antreten konnte. Die nun folgenden Fakten habe ich mir von den Spielern berichten lassen und hoffe, es bleibt für die informationsgierigen Golfinteressierten trotzdem spannend.
Die routinemäßigen Einsatzüberlegungen für die Aufstellung brauchte ich diesmal nicht anstellen, da auch ein weiterer Eckpfeiler -Michael Praxl- an dem Tag nicht aufgesetzt werden konnte.

Die Entscheidung war somit in Treffermomentlänge beschlossen! Der verbleibende Manpower des AK-30 Teams musste geschlossen antreten. Somit gingen an den Start…. Shane Rahui, Richard Pütz, Oliver Marx, Tim Debbrecht, Stefan Heckmanns sowie Clemens von Detten. Laut Aussagen des Teams war der Platz in gepflegtem Zustand und in einem - einer Liga-Runde -entsprechendem Platz-Setup. Die ins Spiel kommenden Rough-Streifen an der Seite der 18 Bahnen waren kürzer gehalten worden wie bei den Proberunden, was Gott sei Dank allen Spielern zu Gute kam.

Nun aber zu den Ergebnissen!
Unser Neuzugang „Tim Debbrecht“ legte an diesem Tag die Messlatte recht hoch und erspielte mit 81 Schlägen die beste Runde des Lüderich-Teams. Für mich eine Überraschung und eine Bestätigung. Einerseits, weil Tim bisher nie aufgestellt werden wollte, weil er meinte, noch nicht so weit zu sein und andererseits, weil ich von Anfang an das Potential in Tim gesehen habe. Der Mann arbeitet sich in die entscheidende Richtung….. nach unten! Er hat mit diesem Ergebnis das Spiel-Niveau der „Einstelligkeit“ geschafft. Glückwunsch Tim.

Die nächsten zwei Ergebnisse nach dieser Top-Runde waren von Shane Rahui und von Stefan Heckmanns zu verbuchen. Shane ist eh eine Bank und bei Stefan ist es wie bei Tim. Auf dem Weg nach Unten!

Insgesamt war die Überraschung groß, die bei der Siegerehrung zum Abschluss des Tages vollzogen wurde. Wie immer waren die Jungs vom Golfclub Haus Kambach vorne! Eine wirklich versierte und in sich ruhende Truppe, die immer außergewöhnliche Ergebnisse auf den Listen brennt. Die vor uns, auf Position 2 und 3 liegenden Clubs Georghausen und Clostermannshof konnten ihre üblichen Vorteile an diesem Spieltag nicht ausspielen und verloren Schläge. Das Lüderich Team konnte einen vierten Platz für den Tag verbuchen und positionierte sich damit vor dem Hintergrund der Ergebnisse von Georghausen und Clostermannshof auf dem zweiten Platz in der Saisonwertung.
Ein Hammer was?

Die Unterschiede zwischen den 6 Konkurrenzclubs sind allerdings marginal wenn wir mal die Kambacher Schlägertruppe außen vor lassen. Die Teams Lüderich, Clostermannshof, Bonn und Georghausen liegen alle innerhalb von 8 Schläge zueinander und der Kampf beginnt nun!

Die Jungs von Georghausen werden am 30.06.18 auf ihrem wunderschönen Heimatplatz in Lindlar alles daran setzen, die Liste zu sprengen. Und glaubt mir… ich kenne mich auf dem Platz und mit dem Potential der dortigen Spieler ein wenig aus. Es wird schwer am Ende des Monats!

Mit sportlichem Gruß an Alle

Markus Geuenich Captain AK30


4. Spieltag in GC Schloß Georghausen

Zur Jahresmitte stand der Turniertag in meinem alten Golfclub „Schloß Georghausen“ in Lindlar an.
Ein malerischer Sonnentag mit stahlblauem Himmel unterstrich die Startliste des vierten Turniertages der AK-30 Welt. Die nominierten Spieler der Lüderich-Mannschaft hatten sich schon innerhalb der Vorwoche auf den vertrauten Slope der Anlage vorbereitet. 9 Bahnen ähnlich unserer Anlage und 9 Bahnen ähnlich dem Design des Golf-und Landclubs Köln in Refrath. Ein Parkland-Course mit Höhen und Tiefen sozusagen.

Es hat mich persönlich sehr gefreut, mit meiner alten und meiner derzeitigen Mannschaft dort anzutreten. Leider hat uns die EDV des Deutschen Golfverbandes nicht derartig unterstützt, dass wir mit den Jungs von Georghausen hätten zusammen im Flight spielen konnten. Das wäre noch die Krönung gewesen.

Wie immer hatte ich an diesem Spieltag das Vergnügen, mit sehr angenehmen Spielpartnern aus „GC Haus Kambach und „GC Römerhof“ spielen zu dürfen. Mit netten Flight- Partnern ist der ein,- oder andere Fehlschlag doch einfach besser zu verarbeiten. Und diese Fehlschläge kamen natürlich….!

Aber von Anfang an…. Die Aufstellung setzte sich aus den Spielern….Rahui, Pütz, Geuenich, Praxl, Heckmanns sowie Debbrecht zusammen.
Wir alle hatten an diesem Spieltag nur ein Problem und dies bestand in der für uns wirklich ungewohnten Grünbeschaffenheit der wunderschönen Anlage des Georghausener Platzes. Die 18 Bahnen präsentierten sich in tadellosem Zustand. Die Grüns sahen wie angemalt aus. Sattes Grün umschmeichelte die sauber ausgemähten Vorgrüns aber ….. die Bälle bekamen keinerlei Lauf. Wie mit Kleber eingeschmiert, verliefen die Putt`s überwiegend 30 Prozent zu kurz. Aus einem Fünf-Meter-Putt verblieben nach einer ordentlichen Puttausführung noch 1,5 Meter zum Loch. Und der blieb oft auch noch einen Zentimeter vor dem Lochrand liegen. Es lag hier ein Stimpwert von schätzungsweise 6 bis 7 an. Damit kamen wir –die wir doch schnelle Grüns gewohnt sind- einfach nicht klar.

Dennoch reichte unsere Spielleistung an diesem Tag für den zweiten Platz! Ein tolles Ergebnis. Ausschlaggebend dafür waren die hervorragende Leistung von Richard Pütz mit einer satten 77 sowie die Ergebnisse von Shane Rahui und Markus Geuenich mit jeweils 80 Schlägen. Nach wie vor stehen wir nach diesem interessanten Spieltag auf Platz 2 der Gesamtliste und das lässt mich vorerst weiterhin hoffen, dass meine Mannschaft auch in diesem Jahr mit Leistung überzeugt und unser erklärtes Ziel untermauert!

Wir möchten in der dritten Liga verbleiben. Ich glaube, hier gehören wir hin!
Mal sehen, was uns die schöne Anlage des „GC Clostermanns Hof“ am 7.7.18 beschert. Ein ebener Platz mit recht langen Bahnen und integrierten Dogleg´s die erst einmal bewältigt werden müssen.

Und wenn das traumhafte Wetter bis zum Spieltag bleibt, werden wir dort auf 18 knallharte Spielbahnen treffen die allen Spielern Abends noch die Ellbogen vibrieren lassen.
Ich halte Euch alle natürlich informiert und wünsche viele erfolgreiche Turniere und Spaß an diesem schönen Sport.

 

Markus Geuenich
Captain AK30


5. Spieltag im GC Clostermanns Hof

Mit diesem 5. Spieltag am 7.7.18 in der schicken Anlage des „GC Clostermanns Hof“ in Niederkassel sollte man langsam sehen können, wo das Schiff hinsteuert.

Bis auf die unangefochtene Mannschaft von „GC Haus Kambach“ liegen alle anderen 5 Mannschaften innerhalb weniger Schläge auseinander. Der positive Moment war an dieser Stelle ganz klar bei der Heimmannschaft, denn die Spieler des austragenden Clubs wollten Ihren Hausvorteil ganz klar ausspielen.

Meine Besetzungsliste für den „GC Lüderich“ setze sich aus den Stammspielern
„Rahui, Pütz, Geuenich, Praxl sowie Heckmanns und Von Detten" zusammen.

Wie ich es schon mit dem Bericht von Schloß Georghausen vorausgesagt hatte, erwarteten uns 18 wirklich brettharte Bahnen, eingezäunt mit 5 Meter hoher Randbepflanzung und angenehm schnellen Grüns. Die Gesamtanlage war super in Schuss. Die notwendige Umstellung des
Schlag-Repertoires -bedingt durch die ausgetrockneten Spielbahnen- war durchweg mit Schwierigkeiten verbunden.
Die Bälle waren einfach immer viel zu lang und bounceten nicht selten in unerwartete Richtungen.
Die Bahn 10 Par 3 mit gut 200 Meter Schlaglänge wurde zum Beispiel von mir mit einem Eisen 5 angegangen. Der Schlag hätte bei normalen Platzverhältnissen bei 180 Meter liegen müssen. An diesem Spieltag lag er 15 Meter hinter dem Grün, im Bunker!

Man konnte es nach der Runde an den Spielergebnissen sehen. Durchweg lagen die Bruttozahlen außerhalb der üblichen Ergebnisse. Eigentlich konnte unsere Besetzung nur zwei Ergebnisse verbuchen, die innerhalb der Gesamtwertung als Erwähnenswert bezeichnet werden konnten.

Auf Brutto 1 konnte sich wie üblich der Captain von Haus Kambach -Patrick Koll- eintragen. 78 Schläge!
Mit einer 79 konnte sich der Backbone der Georghausener -Stefan Neumann- vom Rest der 34 übrigen Spieler absetzen. Meinen Respekt für beide Spieler.

Shane Rahui als auch ich –Markus Geuenich- konnten jeweils eine 80 auf der Score Karte eintragen und lagen damit auf der Gesamtbruttoliste auf dem dritten Platz.
Clostermanns Hof holte sich den Tagessieg. Absolut verdient!

Egal… irgendwann muss ich es nun sagen!  Meine Mannschaft konnte insgesamt an diesem Tag nicht überzeugen und dies manifestierte sich in einem stabilen 6 Platz. Erwähnte ich schon, dass es nur 6 Plätze zu vergeben sind?

Des Elends aber nicht genug.... kam dann noch der Hinweis des Captains der Clostermanns Hof Jungs.
.....Lüderich… 10 Strafschläge auf das schon ohnehin schlechte Tagesergebnis!
Warum...? Die pünktliche Meldung der von mir nominierten Spieler wurde leider vom Sekretariat zu spät an den DGV geschickt. Das kann jedem passieren und ist klar entschuldigt.  Tut aber trotzdem weh, oder?

Bedingt durch das dauerhafte super Wetter hierzulande hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt eine Gesichtsfarbe wie nach drei Wochen Mauritius. Kurz nach der Bekanntgabe der Strafschläge sah ich aus, als ob ich die letzten 5 Wochen im Keller nach meinen Flugscheinen gesucht hätte.
Zum Abschluss servierte man uns noch zwei weitere Strafschläge für Michael Praxl wegen
„Zuspätkommens zum Abschlag“. Setzen!

Es war nicht unser Tag. Schlimm für mich nun einzugestehen, dass der erhoffte Verbleib innerhalb der dritten Liga nach diesem "Traumtag" wirklich infrage gestellt ist.
Die fünf Mannschaften neben dem Brecher der Saison „Haus Kambach“ liegen nun alle innerhalb von zwei Schlägen!

Meine Prognose für den letzten Spieltag: Der GC Bonn wird sich nicht am Heimspieltag die Wurst vom Brot nehmen lassen und vor dem Hintergrund der Tatsache,  dass Richard Pütz und Stefan Heckmanns am letzten Spieltag nicht dabei sein können, sieht der Jahresabschluss nicht so gut aus!
Die 10 Straf-Schläge fehlen ungemein.

Wir kämpfen weiter und werden sehen, was da noch kommt.
Drückt uns die Daumen.

 

Markus Geuenich

Captain AK30


6. Spieltag in GC Bonn Wachtberg. Saisonendspiel 2018

Zum letzten Liga-Spieltag innerhalb der NRW AK-30 Mannschaftsmeisterschaften kamen die Spieler in den wunderschönen Golfclub in Bonn Wachtberg zusammen,
um eine außergewöhnlich spannende Saison 2018 zu finalisieren.

By the way…der Golfclub Wachtberg ist übrigens einer der schönsten Waldplätze Deutschlands und eine ganz klare Empfehlung von mir an alle, die mal einen Platz bespielen möchten der - außer Vogelgezwitscher – ohne sonstige Geräuschkulisse auskommt.

Wie ich schon in den Vorberichten erwähnt habe, lagen fast alle der 6 teilnehmenden Clubs von den Ergebnissen sehr eng beieinander. Der GC Haus Kambach mal ausgenommen- die Jungs spielten von Anfang an in ihrer eigenen Liga-
lagen die restlichen Konkurrenz-Clubs alle innerhalb eines Par 3 Scores.

Zum Spieltag fehlten mir wichtige Baseplayer und vor diesem Hintergrund hatte ich die eine oder andere Hitzewallung denn ich hatte den festen Wunsch, mit dem Team in der dritten Liga zu verbleiben. Für unseren Club nominierte ich die Spieler Shane Rahui, Michael Praxl, Oliver Marx, Tim Debbrecht sowie Clemens von Detten und mich selber… Markus Geuenich.

Das allgemeine Durchschnitts-Handicap der 36 gelisteten Spieler lag bei 6,6! Ihr könnt Euch als versierte Golfer selber ausrechnen, dass hier keiner zufällig dabei war. Jeder Club hatte seine besten Spieler nach Bonn geschickt. Eine homogenes Spielniveau, eine sehr ausgeglichene Veranstaltung und genau davor hatte ich richtig Respekt! Alle Clubs innerhalb von zwei bis drei Schlägen auseinander und ich musste mit meinen Kader irgendwie 10 Schläge rauspressen, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Durch die Hochrechnung der möglichen Flight-Besetzungen konnte ich es gewährleisten, dass meine Auswahl mit den Fremdspielern gut harmonierte. Letzten Endes sprachen alle von guter Laune und einem wunderbaren Tag. Ein Zeichen dafür, dass Spaß im Vordergrund stand und der enorme Erfolgsdruck der Endrunde bei unseren Spielern in den Hintergrund trat. Das ist der ganze Trick für ein gutes Spiel denn dann “spielt jeder das Spiel“ und betreibt kein Rasenschach. Dies lähmt ungemein und man schlägt nicht locker und gelöst.

Die Ergebnisse meiner Jungs an diesem Sommertag waren einfach klasse! Ich selber war im vorletzten Flight und Michael, Tim und Clemens erwarteten mich schon an der 18. Fahne. Alle drei eifrig mit Hochrechnungen befasst, was ein Zeichen dafür war, dass sie ebenfalls mit ihren Überlegungen in der Saison 2019 angekommen waren und sich durchaus der Dringlichkeit guter Scores bewusst waren.

Nach der Erörterung mehrerer unklarer Regelpositionen durch den Bonner Spielausschuss, kam dann endlich die finale Ausrechnung durch den Captain der ausrichtenden Mannschaft.
Die Spielergebnisse : Geuenich 80, Rahui 81, Praxl 82, Marx 86, Von Detten 88 und Debbrecht mit einer 93.

Was soll ich sagen…wir konnten mit diesen Schlagzahlen den vierten Platz an diesem Spieltag absichern und setzten uns damit vor die Teams von Clostermannshof und Römerhof auf den insgesamt vierten Platz der Jahreswertung. Unser Ziel war erreicht. Mein persönliches Ziel war erreicht! Irgendwie war das zentnerschwere Gewicht der letzten Wochen, von mir abgefallen!

Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich in diesem Augenblick als Captain des Lüderich Team`s unheimlich stolz auf unsere Leistung war. Soviel positive Momente in den letzten Jahren, wie ich Sie als Captain genießen durfte, hat bei weitem nicht jeder Mannschaftsführer in seiner Zeit! Dafür ein herzliches Dankeschön und meinen Respekt an alle „meine Jungs“, die ich in den letzten Jahren durch Dick und Dünn begleiten durfte.

Da die Saison nun beendet ist, habe ich den Entschluss gefasst, dem Team die Möglichkeit zu geben, sich neu zu positionieren. Ein neuer Captain muss für die Saison 2019 gewählt werden, da ich meine Arbeit für das Team beenden möchte.

Eine spannende Sache auch für mich, zukünftig aus der zweiten Reihe zu sehen, wer sich für die Aufgabe berufen fühlt und welche Auswirkungen seine zukünftigen Entscheidungen für das Team bedeuten. Das Ziel ist klar definiert! Wir möchten uns fest in der dritten Liga verankern.
„Neue Besen kehren gut“ und dieser frische Input wird für die nächsten Erfolge des Teams benötigt!

Dem folgenden Captain
-und ich möchte hier nochmals mit einem Augenzwinkern auf die Bedeutung des Titels hinweisen…. der Teamführer arbeitet nicht als Schiffslenker auf der „Köln Düsseldorfer“ sondern als Kopf eines leistungsorientierten Kaders und daher wird es „Captain“ und nicht „Kapitän“ geschrieben- wünsche ich seitens der Spieler das gleiche Maß an Respekt und Zuneigung, wie sie mir entgegengebracht haben.

An dieser Stelle ein riesen Dankeschön für alle Mitglieder unseres Golfclubs für die große, positive Unterstützung in all den Jahren-, sowie der Anteilnahme an den weniger guten Tagen des Teams! Ich hoffe, dass ich die von mir ins Leben gerufenen Spielberichte auf der Homepage des Clubs, für alle interessant und spannend texten-, und somit die wichtigsten Fakten unserer Ligatage vermitteln konnte.

Offensichtlich wurde dieses Konzept auch seitens der anderen Mannschaften annektiert und sollte damit als gelungene Idee betrachtet werden, die interessierten Golfer des Lüderichs, an den Freuden und Sorgen des Team-Alltags teilhaben zu lassen.

Zum Schluss gilt selbstverständlich mein Dank der Clubführung des „GC Der Lüderich“ für das große Vertrauen und die Unterstützung dir mir jederzeit zu Teil wurde.

Es war eine wunderbare Zeit!

Danke dafür...
Markus Geuenich

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